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Die Supplementationsstrategie von Thomas Müller unter der Lupe

Thomas Müller, der deutsche Fußballspieler, nimmt 25 Nahrungsergänzungsmittel ein. Ist das noch gesund oder überschreitet er eine Grenze? Hier erfährst du mehr über seine Strategie.

Von Clara Becker11. Juni 20263 Min Lesezeit
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Thomas Müller, der deutsche Fußballspieler, nimmt 25 Nahrungsergänzungsmittel ein. Ist das noch gesund oder überschreitet er eine Grenze? Hier erfährst du mehr über seine Strategie.

Es gibt wohl kaum einen Sportler, der so viel über seine Ernährung und Supplementierung nachdenkt wie Thomas Müller. Der deutsche Fußballstar ist bekannt für seine Leistung auf dem Platz, aber auch für seine akribische Planung, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Wenn du hörst, dass er 25 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel täglich einnimmt, fragst du dich vielleicht: Ist das noch gesund? Lassen wir uns mal darauf ein.

Müllers Ansatz zur Ernährung ist gründlich. Er betrachtet Nahrung nicht nur als Brennstoff, sondern als eine entscheidende Grundlage für seine sportliche Leistung. Viele Profisportler schwören auf Supplements, um ihre Fitness zu optimieren, die Erholung zu fördern und sogar das Immunsystem zu unterstützen. Aber 25 Präparate? Das ist schon eine Nummer.

Man könnte meinen, mit so vielen Ergänzungsmitteln sind die Ergebnisse einfach überwältigend. Aber das ist nicht unbedingt so. In der Wissenschaft gibt es eine ständige Diskussion darüber, ob zu viele Nahrungsergänzungen tatsächlich mehr helfen als schaden. Du findest zum Beispiel Studien, die besagen, dass der Körper nur eine bestimmte Menge an Nährstoffen aufnehmen kann, während andere sagen, dass Supplements durchaus hilfreich sein können, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Die Vielfalt der Supplemente

Müller selbst hat über die verschiedenen Arten von Produkten gesprochen, die er konsumiert. Darunter sind Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und auch pflanzliche Extrakte. Hier könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass es einen Trend unter Sportlern gibt, alles Mögliche auszuprobieren. Das mag zum Teil an den sozialen Medien liegen, wo Fitness-Influencer Produkte empfehlen und sie als „Wundermittel“ anpreisen.

Aber wenn man sich die wissenschaftlichen Studien genauer anschaut, wird klar, dass nicht alle Nahrungsergänzungsmittel für jeden geeignet sind. Manche können unter bestimmten Umständen nötig sein, während sie in anderen Situationen überflüssig sind. Es gibt auch das Risiko, dass man durch zu viele Ergänzungen in einem Nährstoffüberangebot landet, was zu anderen gesundheitlichen Problemen führen kann.

Ein Beispiel sind Antioxidantien. In vielen Fällen helfen sie, oxidativen Stress im Körper zu reduzieren, aber in übermäßigen Mengen können sie die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers schwächen. Hier wird deutlich: Qualität über Quantität ist bei Supplements entscheidend. Und das bringt uns zurück zu Müller.

Er hat sicherlich Zugang zu den besten Ernährungsexperten und Wissenschaftlern, die ihm dabei helfen, die ideale Kombination für seine Bedürfnisse zu finden. Aber wie sieht es mit dem Amateur-Sportler aus? Da wird es schnell komplizierter. Die Frage, die sich viele stellen, ist, ob 25 Präparate wirklich nötig sind oder ob weniger mehr wäre.

Ein weiterer Punkt, der oft in der Diskussion fehlt, ist die persönliche Ernährung. Ein gut ausgewogenes Menü kann viele der Nährstoffe liefern, die man braucht. Das Verzehren von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und hochwertigem Protein sollte die Grundlage jeder Ernährung sein. Ein solcher Ansatz könnte es vielen ermöglichen, auf eine Vielzahl von Supplements zu verzichten und auf natürliche Quellen zurückzugreifen.

Die Herausforderung, die viele Sportler haben, besteht darin, dass sie oft auf ihren Körper hören müssen. Jeder Körper ist anders und reagiert unterschiedlich auf Nährstoffe. Während der eine von einem bestimmten Supplement profitieren kann, hat ein anderer möglicherweise keine Wirkung. Hier wird deutlich, dass die individuelle Anpassung entscheidend ist.

Am Ende des Tages bleibt festzuhalten, dass Thomas Müller seine 25 Nahrungsergänzungsmittel mit Bedacht auswählt. Die Wissenschaft hat auch einiges zu bieten, um Sportler in ihren Entscheidungen zu unterstützen. Doch es ist auch wichtig, darüber nachzudenken, ob die Menge an Nahrungsergänzungen, die man einnimmt, wirklich einen Unterschied macht oder ob man nicht besser zurück zu den Basics geht. Manchmal ist die einfachste Lösung, die beste.

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